Artabanos hat geschrieben:Also Heineken als Abwaschwasser zu bezeichnen tssss...
Das Morretti schmeckt auch nicht grade umwerfend, das beste italienische Bier meiner Ansicht nach ist und bleibt Pieroni.
Ich muß schauen, daß ich dieses Jahr wieder nach Triest komme und unsren ehemaligen österreichischen Meereszugang wieder in Besitz nehme
Flroenz ist auch durchwegs als Reiseziel zu empfehlen...allerdings nicht die schmalen Autobahnen in der Toskana

in einem Olivienhain in Umbrien, bei Assisi mit einem bisschen reschen Weißbrot, Käse, Oliven, Salami, ein paar Liter Wein und guten Freunden
eine Fahrradtour durch das friulanische Hinterland, von Grado kommend, über den Hauptplatz von Palmanova, nach Cividale del Friuli, irgendwo, an einer Brücke auf dem Weg dorthin ist noch das leicht verwaschene Graffiti "Viva Padania" zu lesen, über die Ponte del Diavolo durch die bezaubernde kleine Langobardenstadt
auf einer holprigen Schotterstraße, vorbei an einem Meer aus Weinbergen in Richtung des mittelalterlichen Arqa Petrarca
auf einer Veranda über dem Gardasee (natürlich im Norden) den Sonnenuntergang genießend und den Surfern zusehend
Von den Boboli-Gärten aus an einem lauen Sommerabend auf das wunderbare Florenz blickend, die intensiven Eindrücke aus den Uffizien noch präsent
Nach Padova, der Giotto-Frescen wegen...
Bologna, wo Pizzas zum vergessen, die Wurst dafür wunderbar, die Hostels meist belegt, beschissen und sonst wo sind und wo man dann doch in dieser altehrwürdigen Universität ihre Geschichte atmet und durch die pittoresken Parks flanieren kann
Verona mit seiner Arena, seinem Liebespaar, das es gar nie gab, den Menschenmassen, die der Sie an ihre Bronzetitten greifen und dieses heruntergekommene, geniale Hostel an einem Hang, diese alte Villa, in der der Putz von der Wand bröckelt, in der man zu 20-30 in den Schlafsälen liegt und das dennoch das großartigste Hostel ist, in dem ich jemals war, des Ambientes und der Stimmung wegen. Internationaler hab ich nie wieder geplaudert und gezecht...
und überall, dazwischen, diese wunderbaren, chaotischen, anarchistischen, freundlichen, manchmal schlitzohrigen, manchmal naiv-oberflächlichen, unheimlich liebenswerten Menschen mit ihrer melodischen Sprache und ihrer Herzlichkeit.
Viva l´Italia